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KARL MAYER baut Serviceaktivitäten in Vietnam, Bangladesch und Indien aus

In Asien an der Erfolgsschraube drehen

Wachsende Nachfrage fordert mehr Nähe. Deswegen setzt KARL MAYER den Fokus auf den Ausbau seines Servicenetzwerkes in den Wachstumsmärkten.

Asien ist und bleibt für den internationalen Textilmaschinenbau ein lukrativer Markt, den es intensiv zu betreuen gilt. Auch KARL MAYER verzeichnet eine wachsende Nachfrage, insbesondere nach Trikotmaschinen, aus den Ländern rund um China. Der führende Hersteller von Kettenwirkmaschinen und Kettvorbereitungsanlagen hat daher neben seinen Verkaufs- auch seine Serviceaktivitäten in dieser Region ausgebaut. Im Fokus der gezielten Kapazitätsverstärkung standen die Länder Vietnam, Bangladesch und Indien. Um seine Kunden effizienter vor Ort betreuen zu können, setzt KARL MAYER auf sein internationales Standortnetzwerk, und hierbei vor allem auf KARL MAYER (China). „Unsere chinesischen Servicefachkräfte sind näher dran an unseren Wachstumsmärkten, sowohl räumlich als auch kulturell und sprachlich“, erklärte Martin Hornig, Bereichsleiter Service. Dies gelte umso mehr, als in den Nachbarländern Chinas viele chinesischstämmige Geschäftsleute auch im Wirkerei-Business tätig sind.

Nachbarschaftshilfe: Support aus China für Vietnam und Bangladesch

Zur Betreuung seiner vietnamesischen Wirkereikunden hat KARL MAYER zwei Servicetechniker eingestellt und im Frühjahr 2017 gezielt auf ihre Einsätze in der Praxis vorbereitet. Die Schulung übernahm die KARL MAYER Academy China. Die gut ausgebildeten Fachkräfte sind nunmehr in Ho-Chi-Minh-Stadt und Hanoi stationiert, und damit vom Norden bis zum Süden des Landes im Einsatz.

Auch bei seinen Aktivitäten in Bangladesch baut KARL MAYER auf seinen chinesischen Standort. Servicetechniker aus Changzhou und von anderen Service-Hotspots in China unterstützten ihre lokalen Kollegen bei der Abwicklung eines Großprojektes: Allein von Februar bis Ende Mai 2017 waren rund 60 zweibarrige HKS-Maschinen bei einem einheimischen Hersteller von Moskitonetzen zu installieren. Weitere Maschinenverkäufe folgten Mitte des zweiten Quartals. Bei den umfangreichen Montagearbeiten wurde das asiatische Team zudem von einem indischen Kollegen unterstützt. Die übergeordnete Koordination übernahm Thu Minh Tang, Supervisor für Serviceprojekte, vom Hauptsitz in Obertshausen aus. Bangladesch ist für KARL MAYER im Bereich Wirkmaschinen ein relativ neuer Markt, der sich derzeit vielversprechend entwickelt.

Indien – ein Markt mit Betreuungsbedarf

Weniger ein neuer, aber dennoch ein Markt mit vielen Potenzialen ist Indien. Um in dem traditionellen Textilland die Beziehungen zu seinen Kunden im Wirkereibereich zu intensivieren und noch besser auf ihre Bedürfnisse eingehen zu können, ist seit Ende April 2017 Peter Stutz als neuer Servicemanager für KARL MAYER in Indien tätig. Der erfahrene Fachmann gestaltet den Dialog vor Ort und koordiniert zudem die Einsätze des firmeneigenen Supportteams. Die Mannschaft für die Unterstützung im Segment Wirkmaschinen besteht derzeit aus zwölf Servicetechnikern und drei Mitarbeitern im Innendienst.

Zur wirkungsvollen Ergänzung der Technikereinsätze führt KARL MAYER derzeit seine App KARL MAYER CONNECT im indischen Markt ein. Mit dem Angebot für mobile Endgeräte können die Kunden im Bedarfsfall effizient und fehlerfrei mit der Serviceorganisation des Textilmaschinenherstellers kommunizieren: Einfach einen QR-Code vom Touchscreen-Display der Maschine einscannen und einen Service-Request abschicken, und schon werden wichtige Maschinendaten zur Problemklärung übermittelt. Auch Fotos und Kommentare können versendet werden. Zur Nutzung dieser Kommunikation auf kurzem Wege erhielten alle Maschinen in Indien mit Baujahr ab 2010 ein gezieltes Software-Update. Die Arbeiten hierzu liefen von Anfang Februar bis Ende Juni 2017 und betrafen rund 630 Maschinen.

Eng verzahnt schnell vor Ort

Zur Intensivierung seiner Kundenkontakte in Asien vernetzt KARL MAYER zudem die Aktivitäten seiner Customer Service Engineers noch stärker. Die Fachkräfte mit dem höchsten technologischen Know-how helfen bei der Festigung langfristiger Geschäftsbeziehungen. Sie besuchen die Kunden, ermitteln deren Bedürfnisse, bringen sich bei der Lösung von Problemen ein und sind als Trendscouts unterwegs. Das achtköpfige Team besteht aus Deutschen, Chinesen und einem Japaner. „Mit unserem internationalen Netzwerk aus Customer Service Engineers und Servicetechnikern bieten wir unseren Kunden Fachwissen und höchste Flexibilität, insbesondere in Asien. Hier sind inzwischen rund drei Viertel unserer Kunden tätig. Wo auch immer unsere Unterstützung benötigt wird – wir sind schnell und mit Kompetenz zur Stelle“, so Martin Hornig.

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