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LACE.EXPRESS: Spannende, neue Denkweisen in der Spitzenproduktion

Die OJ 59/1 B der neuen LACE.EXPRESS setzt mit einer einzigartigen Produktivität Trends bei der Produktion von Bekleidungsspitze

Die heutige Welt dreht sich schnell und um vielfältige bewährte Möglichkeiten, aber auch um mannigfaltige neue Wege. Auf der Suche nach ungenutzten Potenzialen gilt es, sich immer wieder neu zu erfinden – mit der Leidenschaft von Entdeckern und dem Mut von Pionieren.

Dies trifft insbesondere auf die Bekleidungsfertigung zu. Was in dem Bereich mit der langen Geschichte entsteht, wenn tradierte Denkweisen konsequent hinterfragt und auch unkonventionelle Ansätze verfolgt werden, zeigt die gerade erst im Markt eingeführte OJ 59/1 B von KARL MAYER. „Wir haben ganz neue Prinzipien in der Konstruktion umgesetzt und umfassende Grundlagenentwicklungen betrieben“, erklärte Herbert Lohr, Leiter des KARL MAYER-Geschäftsbereichs Wirkmaschinen.

Die elektronische Spitzenraschelmaschine begründet eine vollkommen neue Baureihe mit dem Namen LACE.EXPRESS. Die Newcomer-Produktlinie ist mit ihrer spezifischen Performance präzise auf den Volumenmarkt schicker Damenoberbekleidung ausgerichtet. Sie ergänzt die Modelle der TEXTRONIC® Lace sowie JACQUARDTRONIC® Lace, die ihre Fokussierung auf Lingerie-Artikel und funktionelle Gewirke beibehalten. Die LACE.EXPRESS geht nicht nur beim Leistungsprofil, sondern auch optisch neue Wege: Die OJ 59/1 B zeigt sich in einem von Grund auf überarbeiteten, modernen Design. „Mit ihrer schicken Ästhetik kommt die Maschine als qualitativ hochwertiges Produkt im Markt an“, so Herbert Lohr.

Hinsichtlich Effizienz unschlagbar

Die OJ 59/1 B bietet äußerste Effizienz bei der Fertigung moderner Standardspitzen in großen Mengen und setzt damit Trends im stückzahlintensiven, versatilen Bekleidungsbusiness. In puncto Produktionsleistung schneidet die neue Spitzenraschelmaschine um bis zu 15 % besser ab als eingeführte Referenzmaschinen. Der hohe Output und ein marktoptimierter Preis führen zu einer einzigartigen Nutzwertbilanz. Basis hierfür ist eine Drehzahl von bis zu 900 min-1. Der Maschinenlauf ist dabei äußerst ruhig. Die Schnelligkeit, verbunden mit einer hohen Verfügbarkeit ermöglicht eine Effizienz, durch die sich die OJ 59/1 B deutlich im Markt abhebt.

Ergonomisch bis ins Detail

Neben der Arbeitsgeschwindigkeit ist das Maschinenkonzept mit durchdachten Detaillösungen der Ergonomie verpflichtet. So lässt sich das Operator-Interface bequem in verschiedene Positionen und damit ins Blickfeld schwenken, eine integrierte LED-Beleuchtung über dem Warenabzug sorgt für einen klaren Überblick, und es gibt einen einfachen Zugang zu den Antrieben. Weitere ergonomische Features sind ein neues Gatter-Design und eine abklappbare Stechkammbarre. Letztere ist „State of the Art“-Technik bei KARL MAYER, aber auf dem Markt keine Selbstverständlichkeit. Durch ihre einfache Bedienbarkeit und hohe Betriebssicherheit arbeitet die OJ 59/1 B mit einem Minimum an Supportaktivitäten und personellem Aufwand.

Gefragte Muster für Oberbekleidung

Die Musterungsmöglichkeiten der OJ 59/1 B sind auf den Oberbekleidungsmarkt ausgerichtet. Insbesondere Spitzen mit reliefartigen Konturierungen sind hier im Trend und eine Spezialität der neuen Spitzenraschelmaschine. Durch einfache Anpassungen verarbeitet diese auch äußerst dicke Bourdon-Fäden. Die erforderliche Ausstattung kann als optionale Konfiguration bei Neuanschaffungen geordert oder ohne großen Aufwand nachgerüstet werden. Zudem lassen sich auf der OJ 59/1 B Multibar-Spitzen entsprechend ihrer jeweiligen Spezifikation herstellen. Darüber hinaus stimmt die Qualität. Als echtes KARL MAYER-Produkt ist der Newcomer das Ergebnis eines soliden, präzisen Maschinenbaus und fertigt Waren in Premiumgüte zu Kosten des Massenmarktes.

Eine Maschine mit Energiebewusstsein

Die neue OJ 59/1 B trägt das LEO®-Label von KARL MAYER und ist damit sparsam beim Energieverbrauch. LEO® steht bei dem Erstling der LACE.EXPRESS für eine Energieeinsparung von rund 40 % während des Betriebs – im Vergleich zu im Markt eingeführten Referenzmodellen. Ermöglicht wird die beeindruckende Effizienz bei der Ressourcennutzung durch raffinierte konstruktive Detaillösungen. So wurden beim grundsätzlichen Maschinenaufbau Lagerstellen reduziert, weitere tribologische Optimierungen vorgenommen und eine energetisch verbesserte Pneumatik-Technologie eingesetzt. Zudem implementierten die Entwickler von KARL MAYER maßgeschneiderte Antriebe für die Fadenzufuhr. Dieser Bereich und die Warenentnahme wurden darüber hinaus mit einer Lösung ausgestattet, bei der eine Aktorik mehrere Funktionen übernimmt.

Technische Spezifikation nach Maß

Ganz den Bedürfnissen des Bekleidungsmarktes entsprechend wird die OJ 59/1 B in den Feinheiten E 18 und E 24 angeboten. Die Arbeitsbreite beträgt 210". Das Set der Wirkwerkzeuge umfasst zwei Grundlegebarren, eine Jacquardbarre in geteilter Ausführung und 56 Musterlegebarren in sieben Versatzlinien. Optional können 16 oder 32 Musterlegebarren mit speziellen Lochnadeln für die Verarbeitung dicker Bourdon-Fäden ausgestattet werden. Zur weiteren Standardausstattung gehören eine frei stehende Warenaufrollung und ein 2 x 21"-Baumaufsatz für die Jacquardbarre.

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