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KARL MAYER Technische Textilien eröffnet eine multiaxiale Welt

Die Innovationsplattform JEC WORLD 2017 endet im März mit zufriedenen Ausstellern, wie KARL MAYER Technische Textilien

Als einer der führenden Anbieter für den Composite-Bereich durfte die KARL MAYER Technische Textilien GmbH unter den Ausstellern der JEC WORLD  2017 nicht fehlen. Das Unternehmen fertigt Maschinen und Anlagen zur Produktion von textilen Strukturen zur Verstärkung von Materialverbundlösungen. „Die JEC WORLD ist neben der Techtextil in Frankfurt die wichtigste Messe für uns“, so Hagen Lotzmann, Verkaufsleiter von KARL MAYER Technische Textilien. „Wir haben in Paris mit allen wichtigen Kunden gesprochen, die meist auch selbst Aussteller der Messe waren. Zudem konnten auch diverse neue Kontakte, überwiegend mit europäischen Unternehmen, geknüpft werden.“ Im Mittelpunkt der Gespräche habe die Anlagentechnik zur Herstellung von Gelegen gestanden. Für die Fertigung von biaxialen Gelegestrukturen hat das Unternehmen die Maschinen BIAXTRONIC® CO und COP BIAX 2 im Angebot. Geht es um die Produktion von multiaxialen Verstärkungsstrukturen, sind die Anlagen vom Typ COP MAX gefragt: die flexible COP MAX 4 zur Umsetzung mehrlagiger multiaxialer Gelegestrukturen mit Winkeln von +20° bis -20° und die COP MAX 5, die speziell für die Verarbeitung von Carbonfasern prädestiniert ist. Auf dieser Anlage lassen sich sehr dünne, homogene Flächen mit äußerst geringen Gewichten herstellen. Viele Hersteller wollen für die Produktion der leichten Multiaxialstrukturen industrielles, schweres und damit preiswertes Fasermaterial einsetzen und kommen daher mit Hagen Lotzmann zum Thema Faserspreizen ins Gespräch. Zur notwendigen Verbreiterung und Egalisierung der Faserbänder hat das Unternehmen die Anlagen UD 500 und UD 700 im Angebot. Hierauf können Endlosfilamentgarne aus Carbon aber auch aus Glas und Aramid verarbeitet werden. Glasfasergelege kommen vor allem in den Flügeln von Windkraftanlagen zum Einsatz. Das Geschäft mit der regenerativen Energie laufe nach wie vor gut, so Hagen Lotzmann: „Alle haben viel zu tun“. Im Bereich der Carbonfasergelege gab es zahlreiche Gespräche mit Vertretern und Zulieferern aus der Automobilindustrie und Luftfahrt. In den Unterhaltungen haben sich zudem neue Entwicklungstrends abgezeichnet, und das Bild einer kreativen Branche habe sich ergeben. „Unsere Kunden sind mit sehr vielfältigen Ideen zu uns gekommen und suchen Lösungen für hoch spezielle Anwendungen“, so das Resümee von Hagen Lotzmann.

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